Liebe Leserinnen und Leser,
willkommen zu einer neuen Ausgabe unseres Kreislaufwirtschaft-Newsletters What goes around comes around!
Da die Kreislaufwirtschaft ein zentrales Zukunftsthema ist, unterstützt frühe Bildungsarbeit die Entwicklung einer Generation, die Ressourcen bewusster nutzt, nachhaltiger denkt und aktiv an einer ressourcenschonenden Gesellschaft mitarbeitet. Sie stärkt nicht nur Verantwortungsbewusstsein, sondern auch das Gefühl, selbst etwas bewirken zu können – ein wichtiger Baustein für eine nachhaltige Zukunft. Bildungsarbeit zur Kreislaufwirtschaft ist bei Kindern besonders wichtig, weil in jungen Jahren die grundlegenden Werte und Verhaltensweisen entstehen, die ihr späteres Umwelt- und Konsumverhalten prägen. Wenn Kinder früh lernen, Ressourcen zu schätzen, Dinge zu reparieren und Materialien wiederzuverwenden, entwickeln sie ein nachhaltiges Bewusstsein, das sie meist ihr ganzes Leben begleitet.
Schüler und Schülerinnen in Berlin, sowie Lernende im Allgemeinen, sind in der glücklichen Lage, aus sehr vielen Bildungsangeboten auswählen zu können. Sehr viele davon zudem noch kostenfrei. Weiter unten finden Sie eine Auswahl an Bildungsangeboten in Berlin zu Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Die Auseinandersetzung mit Kreislaufprozessen fördert die Kreativität, technisches Verständnis und die Fähigkeit, Probleme praktisch zu lösen. Nachhaltigkeit wird für Kinder dadurch nicht abstrakt, sondern konkret erfahrbar – etwa wenn sie Abfall trennen, etwas upcyceln oder selbst sehen, wie aus alten Materialien Neues entsteht. Darüber hinaus wirken Kinder als starke Multiplikatoren, indem sie ihr Wissen und ihre Begeisterung in ihre Familien und ihr Umfeld tragen und dort Verhaltensänderungen anstoßen.
Soviel zur Theorie. Wir wollten, wissen, wie zukunftsrelevante Themen außerhalb des Lehrplans erfolgreich an Kinder und Jugendliche herangetragen wird und haben dazu mit dem Projekt "Digital Sparks" vom Education Innovation Lab gesprochen. Mit Digital Sparks gestalten Schüler*innen Projekte wie Podcasts, Magazine und Videos. So entsteht nicht nur Wissen, sondern auch Zukunftskompetenzen: Kreativität, Kollaboration und kritisches Denken. Hinter den Digital Sparks steht ein Team aus Designer*innen, Lehrer*innen, Public Policy Expert*innen, Psycholog*innen und Entwickler*innen.
Manuela Mohr ist Co-Gründerin und Geschäftsführerin des Education Innovation Lab, aus dem die Sparks entstanden sind. Sie ist mit Leidenschaft Sozialunternehmerin und entwickelt neue Konzepte und Produkte für soziale Bildungsinnovation. In den letzten Jahren hat sie verschiedene Bildungsinitiativen und Start-Ups mit aufgebaut.